TASCHENGELDKINO 2016/2017




Die Kamera als Auge

Licht- und Bildgestaltung, Seminar— TASCHENGELDKINO 6

Wolfenbüttel, März 2017

Die Tage kurz, die Nächte lang, das Equipment reichlich — Jakobine Motz (Kamerafrau, Berlin) hat nicht nur Lampen, Stative, Dolly, Schienen und Folien im Gepäck, sondern auch reichlich Know How und Freude an der Vermittlung. Zunächst führte sie die Lehrerinnen und Lehrer in die Kamera als Werkzeug ein. Was macht die Brennweite? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Brennweite und Schärfe? Wie kann ich mittels der Blende im Bild einen Fokus setzen? Die Kamera übernimmt die Funktion Atmosphäre und Emotion zu kreiieren. Die wichtigsten erzählerischen Entscheidungen trifft der Filmemacher mit der Kamera, ob Kameraposition, -perspektive, Kameraeinstellung oder -bewegung. Welchen Einfluss die Entscheidungen auf die Aussage und Wirkung eines Films haben kann, haben die Teilnehmenden an Filmbeispielen reflektiert.

Im Anschluss aber durfte erst einmal mit Licht experiment und Bildvorgaben von ihrer Lichtstimmung nachempfunden werden, bis es an die große Übungsaufgabe ging: eine vorgebene Szene auflösen, in einem Storyboard skizzieren, den passenden Drehort finden und die Szene schließlich drehen, mit der Kamera als Werkzeug — das Ergebnis drei Filme und jede Menge Erfahrungen.

 

Die emotionale Sensitivität

Ton- und Soundseminar — TASCHENGELDKINO 6

Wolfenbüttel, Februar 2017

Der Ton ist wesentlicher Teil des Films und Thema des vierten Seminars in der Qualifizierung TASCHENGELDKINO 6. Der Ton weckt Assoziationen, lässt den Zuschauer Dinge hören, die er im Bild nicht sieht. Er erzählt den Raum mit und interpretiert die Bildebene. Henrik Cordes, Tonmeister aus Wolfenbüttel, hat die Lehrerinnen und Lehrer in die Welt des Filmtons mitgenommen, ihr Gehör sensibilisiert und die technischen Grundlagen gelegt. Henrik Cordes hat anhand zahlreicher Filmbeispiele den dramaturgischen Einsatz des Tons vermittelt, die Wechselwirkung zwischen Bild und Ton erörtert und einen Blick auf die Nachbearbeitung geworfen. Auch Grundlagenwissen zur Filmmusik kamen nicht zu kurz. Eine gemeinsame erste Übung hat in die Tonaufnahme eingeführt.

Im Idealfall nimmt man die Arbeit, die bei der Tonaufnahme und Postproduktion steckt, im fertigen Film überhaupt nicht wahr. Die Teilnehmenden jedoch haben in diesem Seminar genau dies erfahren. Nach einer Einführung in die technischen Grundlagen, samt Tonequipment konnten die Lehrerinnen und Lehrer an mehreren Stationen erproben, was es heißt, Foleys herzustellen, einen Dialog zu synchronisieren, "wirklich guten " Ton aufzunehmen und vieles mehr.

 

 

"Wahrheit ist konkret."

Dokumentarfilmseminar — TASCHENGELDKINO 6

Wolfenbüttel, November 2016

Bereits zum dritten Mal leitete Vera Schöpfer, Leiterin des Europäischen Jugendakademie für Dokumentarfilm YOUNG DOGS am Dormund U, das Dokumentarfilmseminar in der Reihe TASCHENGELDKINO. Anhand ausgewählter Filmbeispiele aus ihrer eigenen Filmpraxis machte sie die Lehrerinnen und Lehrer vertraut mit den Chancen des Dokumentarfilms in der Arbeit mit Jugendlichen. Was kennzeichnet das Genre des Dokumentarfilms? Welche Art und Weisen des dokumentarischen Erzählens gilt es zu unterscheiden?

Vera Schöpfer vermittelt aus ihrer jahrelangen Erfahrung mit den Projekten "screenagers" und "young dogs" eine besondere Form der Filmarbeit mit Jugendlichen: Jedes gelebte Leben ist interessant, entsprechend ist der Dokumentafilm für junge Menschen eine gute Möglicheit in die Filmarbeit einzusteigen. Sie — oft nur sie — kennen erzählenswerte Geschichten aus ihren Lebensbereichen. "Dieses spannende Genre begeistert Jugendliche dann, wenn sie sich und ihre Geschichten einbringen können, weg vom objektiven Bericht, hin zum subjektiven Blick auf die sie umgebende Welt." Eine erste filmische Übung zu Intervietechniken führten die Teilnehmenden schließlich zu ihrer eigenen Filmidee. Unter dem Arbeitstitel "Querdenker" gingen die Teilnehmenden selbst an die eigene dokumentarische Arbeit auf der Suche nach Geschichten aus der Wirklichkeit.



Entdecke das dramatische Potenzial

Drehbuchseminar — TASCHENGELDKINO 6

Wolfenbüttel, August 2016

Der Kurzspielfilm ist bei Jugendlichen das beliebteste, aber es ist auch das anspruchsvollste Genre. Umso wichtiger ist eine durchdachte Dramaturgie. Christoph Honegger, Drehbuchautor aus Hannover, lässt den Teilnehmenden der zweiten Arbeitsphase in der Qualifizierung TASCHENGELDKINO das dramatische Potenzial ihrer Geschichten entdecken. Was ist erzählenswert? Was ist ein Konflikt? Was sind die großen Themen des Dramas? Wie generiere ich Ideen? Mit reichlich Filmbeispielen veranschaulichte Christoph die Geheimnisse des Drehbuchschreibens auch unter filmanalytischem Gesichtspunkt. Dabei schärfte Christoph den Blick der Lehrerinnen und Lehrer auf die verschiedenen Arten von Konflikten, auf Filmeinstiege, Meeting-Scenes, auf den Umgang von Zeit im Film und Vielem mehr. Neben dem Schauen ging es aber auch ans Schreiben und Umsetzen des Gelernten: Von der Film-Idee über das Stepsheet bis zum Drehbuch — die wesentlichen Phasen des Schreibens von Kurzspielfilmen durchliefen die Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Schreibübungen. Immer wieder regte Christoph die Teilnehmenden an, das dramatische Potenzial ihrer Ideen voll auszuschöpfen, in Bildern zu denken und zu schreiben. Phantastische, komische und dramatische Geschichten erblickten das Licht der Welt und warten nun darauf weiter geformt, geschärft und schließlich verfilmt zu werden. 



Start für TASCHENGELDKINO 6 — Film und Filmen in der Schule

Erstes Seminar für die neue Runde der berufsbegleitenden Qualifizierung zur Filmlehrerin / zum Filmlehrer

Wolfenbüttel, Juni 2016

Wieder war die Zahl der Bewerber hoch (insgesamt 57) und wieder fiel der Kommission, bestehend aus Mitgliederinnen und Mitgliedern der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel, dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und up-and-coming, dem Internationalen Filmfestival Hannover, die Auswahl und der Zuschlag für die 16 begehrten Plätze nicht leicht. Doch nun stehen sie fest, die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen, die sich in den kommenden 18 Monaten zur Filmlehrerin / zum Filmlehrer ausbilden lassen. Von der ostfriesischen Küste bis in den Harz, von Lüneburg bis Osnabrück, die "Filmlehrer-Landschaft" in Niedersachsen verdichtet sich zusehends!

Der Schuljahresabschluss und die Zeugniskonferenzen lagen allen Beteiligten noch in den Knochen, dennoch blickten sie dem ersten Seminar mit Spannung entgegen. Fred Steinbach, Produzent, führte bereits zum sechsten Mal in Folge den Reigen der Referenten an und legte den Fokus seines Seminars auf die Produktionsplanung. Welche Gewerke sind an einer Filmproduktion beteiligt? Welche Funktionen hat ein Produzent? — Fragen, die einen möglichen Bezug zur Filmarbeit in der Schule zuließen und den Blick auf den Lehrer / die Lehrerin in der Rolle des Produzenten / der Produzentin lenkte. Über die unterschiedlichen Filmgenre stiegen die Teilnehmenden schließlich in die Produktion ihres ersten Films im Lauf der Qualifizierung ein: einem Werbespot. In rasantem Tempo realisierten die Lehrenden in Vierer-Teams ihren ersten Spot, von der Idee zum Drehbuch, von der Drehplanung zum Dreh bis hin zum Schnitt. Schnell wurde allen klar, vier Personen am Set sind viel zu wenig und jede weitere Hand, sei es für die Klappe, die Kabel, sei es der Blick der Aufnahmeleitung für den Drehplan und die angesetzte Drehzeit oder die Continuity. Am Ende konnten insgesamt acht Werbespots ihre 'Premiere feiern' und die Lehrerinnen und Lehrer sich nach anstrengenden Tagen und einer langen Nacht vor dem Schnittrechner auf die Schulter klopfen: das erste Etappenziel zum Filmlehrer / zur Filmlehrerin ist geschafft.

Wir freuen uns auf die kommenten Etappen mit euch!



Veranstalter

Bundesweites
Schülerfilm- und
Videozentrum Hannover e.V. | filmlehrer.de

Niedersächsisches
Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)

Bundesakademie
für Kulturelle Bildung
Wolfenbüttel

Mit Unterstützung des Medienzentrums der Region Hannover:

Mit Unterstützung von:

Termine

18. – 20. Juni 2016
18. – 20. August 2016
09. – 11. November 2016
09. – 11. Februar 2017
09. – 11. März 2017
01. – 03. Juni 2017
30. Aug – 01. Sept 2017
2 Tage im Zeitraum vom:
22. – 26. November 2017

Beratung

Claudia Wenzel
up-and-coming | filmlehrer.de
Tel.: 0511 / 66 11 02
E-Mail: Claudia Wenzel
www.filmlehrer.de

Jörg Gabriel
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische             Qualitätsentwicklung (NLQ)
Tel.: 05121 1695-407
E-Mail: Jörg Gabriel
www.nlq.niedersachsen.de

Dr. Birte Werner
Programmbereich                         Darstellende Künste
Tel. 05331-808-424
E-Mail: Birte Werner
www.bundesakademie.de

Veranstaltungsorte

Wolfenbüttel,
Bundesakademie für
Kulturelle Bildung
(Arbeitsphasen 1-7)

Hannover,
Standort des 13. up-and-coming Int. Film Festivals
(Arbeitsphase 8)

Anmeldung

Die Bewerbung umfasst Ihre Online-Anmeldung unter:
www.bundesakademie.de
und Ihr Motivationsschreiben (max. eine DIN A4-Seite).
Bitte senden Sie es per E-Mail an Christina Günther, Bundesakademie.
Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich.

Anmeldeschluss

Die Bewerbungsphase ist abgeschlossen, eine Anmeldung nicht mehr möglich.



TASCHENGELDKINO - Film und Filmen in der Schule 2016/2017

Qualifikationsziele

TASCHENGELDKINO ist eine Qualifizierungsreihe, die Lehrerinnen und Lehrern filmästhetisches und filmhandwerkliches Knowhow an die Hand gibt mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche in der Schule zu Filmproduktionen anregen, anleiten und stilsicher unterstützen zu können. TASCHENGELDKINO vermittelt dazu einen Überblick und punktuelle Einsicht in Produkti-onsabläufe sowie deren methodische Übersetzungen in kooperative Lernprozesse; Wissen um Standardstrukturen in Filmsprache und –dramaturgie; Anleitung zur erzählerischen und filmsprachlichen Eigenproduktion; Mut und Wissen, wie filmpraktische Projekte anzugehen sind.
Die Qualifizierung bereitet die Teilnehmenden auch darauf vor, in ihren Schulen als Multiplikator_innen und Ansprechpartner_innen in Sachen Film und Filmemachen zur Verfügung zu stehen.

Zielgruppe

Die Qualifizierung zur Filmlehrerin/ zum Filmlehrer wendet sich an Lehrende aller Schularten, -stufen und Fachausrichtungen mit Interesse am Film und Filmemachen und an der Umsetzung der damit verbundenen kreativen Prozesse in eigener schulischer Praxis.

Teilnahmevoraussetzungen

Alle Teilnehmenden führen im Verlauf des Kurses ein Filmprojekt in
Eigenregie an ihrer Schule (im Unterricht oder in einer AG) durch. Für
die Umsetzung dieses Projekts ist die Arbeit mit einer entsprechenden Lerngruppe im Laufe der Qualifizierung notwendig.
Die Präsentation und schriftliche Dokumentation dieser filmpraktischen Arbeit gelten als Leistungsnachweis, sind Voraussetzung für die Teilnahme und den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung.
Die Bereitschaft, als Multiplikator_in die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen an interessierte Kolleg_innen weiterzugeben und in der Beraterdatenbank des Landes Niedersachsen als Filmlehrer_in geführt zu werden, wird vorausgesetzt.
Filmlehrer_innen können in ihren Schulen nur filmpraktisch arbeiten, wenn ihnen grundlegendes Filmequipment zur Verfügung steht. Die Schulleitung muss daher das Interesse haben, ihre Lehrerin/ihren Lehrer zu unterstützen und Möglichkeiten der Anschaffung zu gewährleisten.

Inhalte und Methoden

Abfolge und Inhalt der acht Phasen folgen professionellen Produktionsabläufen: von der Ideenfindung zum Drehbuch, über Kamera und Licht zur Postproduktion mit Soundgestaltung und Montage. Flankiert wird die Arbeit, die von den Grundlagen des filmischen Erzählens über den Dokumentarfilm zum Kurzspielfilm führt, von Filmfestivalbesuchen, Projektreflexionen und Vernetzungsangeboten.
Praxisaufgaben und Beispiele stehen dabei im Zentrum der Vermittlung, theoretische Aspekte treten hinzu. Didaktische und methodische Handlungsmöglichkeiten sowie Projektreflexionen für den Schulalltag werden gemeinsam erarbeitet.
Die Dozent_innen der Qualifizierungsreihe sind Filmschaffende mit langjähriger Praxiserfahrung und fachspezifischen Kompetenzen. In der Reduzierung auf das für Schule und Unterricht Wesentliche bei gleichzeitigem Einblick in die professionelle Filmlandschaft liegt der didaktisch-methodische Kern ihrer Vermittlungsarbeit.
Die zwischen den Arbeitsphasen notwendigen Aufgaben zur Seminarvor- und -nachbereitung werden von den Teilnehmenden im Selbststudium vorgenommen.

Arbeitsphase 1 • Erzählen in bewegten Bildern

Die dreidimensionale Realität im zweidimensionalen Abbild der Kamera darzustellen, stellt ebenso eine Herausforderung dar, wie das Treffen einer Auswahl aus den unendlichen Möglichkeiten der Filmsprache. Anhand kleiner praktischer Übungen gehen die Teilnehmenden erste Schritte: im Umgang mit der Kamera, in der Auseinandersetzung mit filmsprachlichen Mitteln und mit dem Filmschnitt. Erste Entwicklungsschritte einer Filmproduktion werden bedacht und geplant.

Arbeitsphase 2 • Der Dokumentarfilm

Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Genres Dokumentarfilm werden aufgezeigt, Aspekte der Dramaturgie und der besonderen Haltung der Regie in den Fokus genommen. Mit mehr als einer Ideenskizze gehen die Teilnehmenden an die Arbeit und erstellen vor Ort eine Dokumentation.

Arbeitsphase 3 • Drehbuch — Dramaturgie — Storytelling

Der Kurzspielfilm ist bei Jugendlichen das beliebteste, aber es ist auch das anspruchsvollste Genre. Umso wichtiger ist eine durchdachte Dramaturgie. Diese wird in einer Drehbuchwerkstatt ausformuliert. Was ist erzählenswert? Was ist ein Konflikt? Was sind die großen Themen des Dramas? Gestalterische Elemente werden neben filmmotivischen Aspekten mit bedacht. Filmbeispiele veranschaulichen die Geheimnisse des Drehbuchschreibens auch unter filmanalytischem Gesichtspunkt.

Arbeitsphase 4 • Wie Ohren sehen – Sound und Filmmusik

Der Sound erzählt, ergänzt und interpretiert die Bildebene; O-Ton,
Soundeffekt, Filmmusik oder bewusst eingesetzte Stille - der Ton definiert die subkutane Emotionalität des Films. Die Wirkungen, die Musik und Sound für die Filmgestaltung haben können, werden erarbeitet. Grundkenntnisse der Aufnahmetechnik, der Tonnachbearbeitung und dramaturgischen Klanggestaltung werden in praktischen Übungen vermittelt. Filmausschnitte werden „seziert“ und schulen die emotionale Sensitivität.

Arbeitsphase 5 • Kurzspielfilm - Bildgestaltung mit der Kamera

Nicht nur die technische Auseinandersetzung in der Handhabung mit der Kamera macht das gute Bild, sondern vielmehr der fotografische Blick des Kameramanns/der Kamerafrau, die mit bewegten Bildern eine eigene
Film-Realität erschaffen. Bildästhetik, Wahrnehmung, Ausdrucksmöglichkeiten der Kamera werden erprobt, flankiert mit Übungen zum Lichtsetzen. Im Vordergrund steht das praktische Tun, Filmbeispiele geben Einblick in die professionelle Umsetzung.

Arbeitsphase 6 • Die Montage bewegter Bilder

Der Dreh ist vorbei, die entscheidende Phase der Postproduktion beginnt.
Die Montage ist das Herzstück der filmischen Praxis. Hier lässt sich ein Film formen, weiterentwickeln, gar verändern. Filmästhetik und Ausdrucksmöglichkeiten der unterschiedlichen Montageverfahren werden anhand von Beispielen analysiert und in der Erprobung digitaler Schnitttechniken
umgesetzt.

Arbeitsphase 7 •Der Trickfilm - Animation und Bewegung

Der Trickfilm vereint alle klassischen Aspekte des Filmemachens und fügt eine erfrischende Komponente hinzu – das Experiment. Verschiedene Tricktechniken werden vorgestellt und sowohl professionelle als auch Schülerarbeiten gezeigt. Die Teilnehmenden erstellen in Gruppen eigene Animationen und kurze Sequenzen in verschiedenen Techniken.

Arbeitsphase 8 • Zertifikatsvergabe und Abschlusscolloqium

2 tägiger Besuch des 15. Int. Film Festivals up-and-coming. Seit 1982 gibt das Internationale Film Festival Hannover jungen Filmemachern von sieben bis 27 Jahren eine erste Möglichkeit, sich zu profilieren. Die Teilnahme am Festivalprogramm bietet einen Ideenpool für die eigene Arbeit und Möglichkeit des Netzwerkens mit anderen Kolleg_innen. Teil der achten Arbeitsphase sind die Präsentation der eigenen filmpraktischen Arbeit sowie die Zertifikatsvergabe an die Teilnehmer_innen TASCHENGELDKINO 2016/2017.

Kosten

Gesamtkosten für die Teilnahme an der Qualifizierung: 1955,-€
(inkl. Ü/VP, Materialkosten und Festivalpass; exklusive Fahrtkosten)
Das Nieders. Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) unterstützt Teilnehmende aus Niedersachsen: Die Eigenbeteiligung an den Kurskosten für Teilnehmende aus Niedersachsen beträgt 480,-€
(inkl. Ü/VP, Materialkosten und Festivalpass; exklusive Fahrtkosten).
Die Übernahme der Fahrtkosten ist schulintern zu klären.


Rücktritt während der laufenden Qualifizierungsmaßnahme:
Erfolgt ein Rücktritt während der laufenden Qualifizierungsmaßnahme, wird für alle nicht wahrgenommenen Module der jeweilige Seminarkostenanteil (ohne Übernachtung und Verpflegung) in Rechnung gestellt. Über Ausnahmen wird in Absprache mit der Lehrgangsleitung und der Verwaltungsleitung auf Antrag entschieden.

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Hinweise zum Zertifikat

Zeitlicher Umfang:
Die Qualifizierung umfasst insgesamt 184 Stunden, je Arbeitsphase 23 Stunden.

Bedingungen zum Erwerb des Zertifikats:
Die Teilnehmenden erhalten das Zertifikat „Filmlehrerin / Filmlehrer“, wenn sie an allen acht Veranstaltungen teilgenommen, seminarbegleitend ein eigenes filmpraktisches Projekt in der Schule geplant, durchgeführt und realisiert, es schriftlich reflektiert und in der achten Phase seminarintern präsentiert haben. Sollte aus zwingenden Gründen eine Veranstaltung nicht wahrgenommen werden können, ist es in Absprache mit der Projektleitung möglich, diese durch eine adäquate Veranstaltung aus dem Angebot der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel zu ersetzen. Die Kosten für diese Veranstaltung sind selbst zu tragen.


Bewerbung

Die Bewerbung umfasst:
1. Ihre Online-Anmeldung unter http://bundesakademie.de/programm/
darstellende-kuenste/do/veranstaltung_details/dkTGKVI-16/

2. Ihr Motivationsschreiben (max. eine DIN A4-Seite).

3. Genehmigung der Teilnahme durch die Schulleitung. Es muss gewährleistet sein, dass Sie an den acht Modulen vollständig teilnehmen können.

Bitte senden Sie die Unterlagen per E-Mail an:
christina.guenther(at)bundesakademie.de

Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich.

Auswahlkriterien

Die 16 Plätze in der Qualifizierung werden vorrangig an Bewerber_innen aus Niedersachsen vergeben, eine Bewerbung aus anderen Ländern ist jedoch möglich.

Auswahlkriterien:
• die im Motivationsschreiben angegebenen Weiterbildungsziele der
Bewerber_innen sowie die Entwicklungsziele der Schule
• die gleichmäßige Berücksichtigung der verschiedenen niedersächsischen Regionen sowie aller Schulformen und Unterrichtsfächer.

Information zum Motivationsschreiben

Bitte geben Sie uns, gern im Telegrammstil, Informationen zu Schwerpunkten Ihrer Ausbildung, zum Profil Ihrer aktuellen pädagogischen Praxis und zu Ihrem persönlichen wie beruflichen Interesse an dieser Qualifizierung. Uns interessiert darüber hinaus: das Interesse Ihrer Schulleitung, Sie an dieser Fortbildung teilhaben zu lassen; die Entwicklungsziele der Schule in Bezug auf Filmbildung und Filmpraxis; die technische Ausstattung Ihrer Schule mit filmpraktischer Hardware und ggf. Schnittprogrammen; die Anzahl der Kolleg_innen, die filmpraktische Projekte anleiten. Die Qualifizierung TASCHENGELDKINO dient dazu, Ihr erworbenes filmpraktisches Knowhow weiterzugeben und Vernetzungen einzugehen. Bitte lassen Sie uns wissen, welche Ansätze dazu vorhanden sind und wie diese aus Ihrer Sicht weiter zu entwickeln wären. (max. eine DIN A4-Seite)